Wenn man meint: »Bescheuerter geht’s nimmer!« — wird einem demonstriert: doch, es geht …





von LePenseur

DieKrone berichet:

Homophobie-Vorwürfe
07.12.2017 14:34

Porno-Königin tötet sich nach Twitter-Shitstorm

Sie war erst 23, zweifache Gewinnerin der “Adult Video News Awards” und geschickte Nutzerin sozialer Netzwerke wie Twitter: Porno-Starlet August Ames. Jetzt ist die junge Kanadierin tot. Sie soll sich nach einem beispiellosen Twitter-Shitstorm umgebracht haben.
Anfang der Woche hatte die Darstellerin, die schon in 270 Pornos mitgewirkt hat, einen kontroversen Tweet abgesetzt. Darin outete sie laut dem Nachrichtenportal News.com einen Branchenkollegen, mit dem sie am nächsten Tag einen Film drehen sollte, als homosexuell. Sie werde sich für diesen Dreh nicht zur Verfügung stellen – aus gesundheitlichen Gründen, wie sie sagte.

Der Tweet entwickelte schnell eine Eigendynamik, immer mehr Twitter-User warfen der jungen Frau vor, sie würde Homosexuelle diskriminieren.
August Ames stellte am Tag nach ihrem ersten Tweet klar, dass sie nicht homophob sei und es ihr leidtue, wenn sie mit ihrem Tweet Homosexuelle beleidigt habe. Es gehe ihr einfach um ihre Gesundheit. “Mein Körper, meine Regeln.”
Doch es war zu spät: Der Shitstorm tobte bereits. Viele Twitter-User ließen die Entschuldigung nicht gelten und bliesen zur verbalen Jagd auf die junge Frau. Sie sei “die dümmste Frau, die ich in 15 Jahren in dieser Industrie getroffen habe”, twitterte ein Darsteller. Andere nannten ihre Bedenken “Bullshit”. Ein weiterer Darsteller: “Die Welt erwartet deine Entschuldigung – oder, dass Du eine Cyanid-Pille schluckst.”
Es folgte noch ein – mittlerweile gelöschter – Tweet mit dem Wortlaut “Fuck You”. Es war das letzte Lebenszeichen von August Ames. Wenig später beging sie Selbstmord.
Also kurz zum mitschreiben: da will sich eine Porno-Darstellerin nicht von einer Schwuchtel poppen lassen (in der Porno-Branche ja durchaus vermutlich ohne Gummi, und üblicherweise auch anal), weil sie ihre Gesundheit nicht gefährden will. Angesichts der gegenüber der normalen Sexszene ganz unvergleichlich höheren Durchseuchungsrate der Schwulenszene mit HIV ist das ein keineswegs unnachvollziehbarer Wunsch.
Deshalb »die dümmste Frau, die ich in 15 Jahren in dieser Industrie getroffen habe« genannt zu werden, läßt an der Intelligenz des betreffenden Zwitscherers zweifeln: so saudumm wie er mit seiner Meldung kann die Tote denkmöglich nicht gewesen sein!

Schließlich geht es die Twitter-Gemeinde einen feuchten Staub an, ob Frau A mit Herrn B ficken mag oder nicht — es ist doch wohl ihre höchstpersönliche Sache, darüber zu entscheiden. Vermutlich wird aber die Sache nicht bloß ein Shitstorm, sondern ein massives rechtliches Problem gewesen sein, das dem Porno-Starlet den vermutlich gar nicht zu freien Freitod als mildere Lösung nahelegte, wie ein Krone-Leser wohl zurecht mutmaßt:

… wird wohl drum gegangen sein aus dem Vertrag für den Film auszusteigen, nachdem August Ames erfahren hat, was für andere Szenen ihr Filmpartner sonst noch dreht. Mögliches Szenario: Produzent war dagegen, Pönalezahlung ist die Folge, Emotionen gingen hoch und das Resultat ist bekannt

Angesichts der gutmenschlichen Hirndeformation auch in der US-Justiz ist nämlich durchaus davon auszugehen, daß wohl jemand aus Gründen einer meist faktisch inexistenten »Gesundheits-gefährdung durch Passivrauchen« vor Gericht obsiegt, aber für Bedenken aufgrund der keineswegs inexistenten, sondern signifikant höheren HIV-Rate unter Schwulen den gestreckten Mittelfinger gezeigt — und vielleicht noch einen Strafprozeß wegen »Haßverbrechens« reingewürgt bekommt.

Mir ist es ja egal, ob sich zwei Hinterlader auf bekannte Weise betätigen — sollen sie, wenn’s ihnen nicht graust. Sie sollen mir nur nicht zu verklickern versuchen, daß es »ganz normal« wäre. Wäre es das, dann hätte Gott (bzw. Mutter Natur) die Menschen-Männchen mit einer an den Mastdarm angeschlossenen Gebärmutter ausgestattet. Ist nicht der Fall — also fällt es unter das weite Feld sexueller Deviationen, die halt zum Pläsier geübt werden. Soll sein, wenn’s wer mag. Es bleibt mir allerdings unbenommen, über derlei Belustigungen zu denken, wie ich will — und das auch kundzutun.

Toleranz ist nämlich keine Einbahnstraße. Auch wenn afghanische Frauenzwangsbeglücker, grüne Gutmenschen, linke Weltverbesserer und schwule Aktivisten das anders sehen.
»Shove it up your ass«, kann ich dazu nur sagen …

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